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Freitag, 21. August 2015

Gute-Reise-Buch // Heimweh

Liebe Familie, Freunde und Bekannte,

bitte entschuldigt, dass ich so lange nichts über das Gute-Reise-Buch geschrieben habe, aber es war eine sehr aufregende und teilweise stressige Zeit bis jetzt in Australien für mich.
Heute bin ich aber endlich mal dazu gekommen und kann ein paar Zeilen zu diesem Büchlein schreiben.


Für alle, die gerade nicht wissen, von was ich rede: ich habe ein „Gute-Reise-Buch“ gebastelt, indem meine liebsten Menschen Wünsche für meine Reise verfasst haben. Ich hab das Buch ca. vier Wochen vor meiner Abreise mitgegeben und habs dann erst im Flieger Richtung Sydney gelesen.
Das Buch beginnt mit einer kleinen Einleitung und den „Regeln“ für das Travelbook. Anschließend habe ich eine Doppelseite für Unterschriften eingerichtet. Ganz hinten ist dann noch Platz für Kontaktdaten und für private Nachrichten, die man dann in einen Umschlag stecken kann.
Hier habt ihr ein paar Bilder von außen und von innen:

Ich möchte mich bei euch allen herzlichst bedanken! Ich war und bin zutiefst gerührt und mir stehen die Tränen in den Augen, wenn ich lese, was ihr mir für meine Reise alles wünscht.
Danke für eure lieben lieben Worte, eure Zeichnungen und treffenden Zitate und Sprüche.

Ich glaube, auf so einer langen Reise darf man auch mal Heimweh haben. Mich hats auch schon erwischt und es ist wirklich nicht einfach, wenn man Menschen teilweise jeden Tag oder zumindest jede Woche sieht und dann plötzlich nicht mehr. Versteht mich nicht falsch: Australien ist wunderschön! Ich erlebe jeden Tag 1.000 Sachen und entdecke ganz neue Seiten an mir. Es sind wahnsinnig viele Eindrücke, die auf einen einprasseln und die man erst mal verarbeiten muss.
Wenn man am Strand bei 29 Grad im Schatten liegt hat man natürlich weniger Heimweh. Wenn man aber nach einen sehr langem Tag, an dem man nur auf den Füßen war und schon sehr bald aufgestanden ist, in ein Hostel kommt, indem man lieber nicht duschen geschweige denn schlafen möchte, ist das Heimweh schon riesengroß.

Man lernt unterwegs unheimlich viele sympatische, offene und wirklich sehr freundliche Menschen kennen. Ich hab schon so viele liebe Menschen getroffen, um nur einige zu nennen: Ruth und Elli aus Barcelona, Rumi aus San Fransico, Tina aus Hamburg, Ricarda aus Rügen, Doris vom Bodensee und ganz aktuell hab ich Sandra aus Salzburg und Maria aus Nürnberg kennen gelernt – zwei super liebe Mädls, mit denen ich die letzten zwei Tage und Nächte verbracht habe.
Es ist schön sich auszutauschen und mehr über den anderen zu erfahren, aber es ist nicht das selbe, wenn ich mit meiner Mama oder meiner besten Freundin rede.

Gerade heute war so ein Tag, an dem ich wieder so froh um mein „Gute-Reise-Buch“ war. Klar ist es sehr emotional die Zeilen zu lesen und im ersten Moment wird dann das Heimweh auch noch schlimmer, aber wenn man sich dann wieder beruhigt hat merkt man, wie viele Menschen eigentlich hinter einem stehen und dass man auf dem richtigen Weg ist.

Liebe Mama, lieber Papa, liebe Elisa,
ich vermisse auch schrecklich!
Danke für euren ganz besonderen Eintrag in mein Büchlein.
Ich freu mich wirklich drauf euch wieder zu sehen.
Dickes Bussi.

Liebe Oma und Opa,
auch zu euch möchte ich vielen lieben Dank sagen.
Euer Eintrag hat mich sehr gerührt und ich bin froh, dass ich euch als Großeltern habe.
Ihr fehlt mir wirklich - fühlt euch gedrückt.

Lieber Onke, liebe Tina, lieber Laura und lieber Tobi,
Dankeschön für eure tollen Fotos – so habe ich euch immer dabei.

Liebe Freunde,
was soll ich zu euren Einträgen groß schreiben?
Ihr seit einfach die Besten. Ich bin so froh und stolz, dass ich euch meine Freunde nennen darf.
Danke für euren lieben Worte, Briefe und Zeichnungen.
Ihr zaubert mir ein Lachen ins Gesicht und schafft es zugleich, dass ich zutiefst gerührt bin.
Ich bin wirklich froh, euch alle wieder zu sehen und mit euch wieder Sachen zu unternehmen, wieder mit euch zu arbeiten und einfach Spaß zu haben.

Liebe Freunde meiner Eltern,
- hier dürfen sich Ursi und Sepp, Rici und Alfred, Sande und Hale angesprochen fühlen -
euch möchte ich auch danken.
Dafür, dass ihr euch immer wieder um mich kümmert und unendlich fürsorglich mit mir seit.
Schön, dass ich euch kennen darf.


Ich vermisse wirklich jeden einzelnen.
Natürlich genieße ich die Zeit hier in Australien sehr und ich bin froh, dass ich diese Schritt gewagt habe, aber ab und zu finde ich, darf man ein bisschen wehmütig sein.

Fühlt euch alle ganz fest umarmt und gedrückt.
In Liebe

eure Lena


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