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Freitag, 14. August 2015

In the middle of nowhere...

"And then I realized adventures are the best way to learn"

Hallo ihr Lieben, 

die Zivilisation hat mich wieder. Nach drei mega anstrengenden, aber sehr ereignisreichen Tagen in der Wüste Australiens sitze ich nun im Aufenthaltsraum des Hostels "Globetrotters Int." in Cairns und schreibe euch nen Post. 

Okay aber nun von vorn..

Am 09. August flog ich von Sydney etwa 2,5 Stunden nach Ayers Rock. Der Airport dort ist super winzig: eine Startbahn, ein Gepäckband und ein Check-In-Schalter - extrem süß. 
In Yulura gibt es nur ein Resort mit verschiedenen Hotels, Camps und Hostels. Ich habe in der Outback Pioneer Lodge geschlafen - so und jetzt haltet euch fest!
NICOLE KIDMAN - ja richtig gelesen - war zur selben Zeit am selben Ort wie ich. Sie hat im "Sails in the Desert" geschlafen. Natürlich hab ich sie nicht gesehen, aber allein das Feeling ist echt cool. :D Sie drehte am Uluru einen Werbespot, bin ich mal gespannt wenn ich den sehe. 
Die Lodge war eigentlich ganz okay, es war sauber und die Leute waren freundlich. 

Am nächsten Tag wurde ich dann von meinen Guide Scott abgeholt. Mein Outback-Trip begann..
Wir fuhren zum Camp und schnell lernte ich neue Leute kennen. Sehr viele Deutsche und Österreicher waren auf der Tour dabei, aber am Besten hab ich mich eigentlich mit den Spanier Ruth, Elli und John verstanden. An diesem Nachmittag fuhren wir zu dem berühmten Uluru und lernte einiges über die Entstehung, Geschichte und den Zusammenhang mit den Aboriginals. An manchen Stellen ist es verboten den Berg zu fotografieren. Die Einheimischen wollen das nicht, da für sie "the Rock" das Heiligste ist. Es gibt einige Höhlen dort und in einigen kann man Malerein von Aboriginals bewundern. Wir gingen den Base Walk und bestaunten anschließend den Sonnenuntergang am Ayers Rock.



  
Wollt ihr wissen wie das Camp aussah?
Eine Feuerstelle, ein kleines Gemeinschaftszelt mit Küche und Sitzmöglichkeiten. Alles in Allem sehr sehr dreckig, sehr spartanisch und sehr einfach. Eben richtig Camping. Wir schliefen in sogenannten Swags unter freien Himmel. Und ich kann euch sagen, dass es scheißkalt war. Ich hatte an: zwei Paar Socken, eine lange Leggings, eine lange Jogginghose, ein Unterhemd, ein T-Shirt, ein Sweatshirt und einen Pulli und nicht zu vergessen einen Schal. Zugedeckt war ich mit einem Schlafsack und zwei Decken. Und ich fror immer noch. Es war derbe kalt. Die Duschen und Toilette waren offen und wenn man nicht krank werden wollte vermied man es besser sich die Haare zu waschen. 

Nach einer sehr kurzen und kalten Nacht wurden wir um fünf Uhr morgens liebevoll von Scott geweckt: "HURRY UP GUYS!!!! HURRY UP!!". Ja er war wirklich sehr charmant der liebe Scott :D.
Alles musste sehr schnell gehen und wenige Minuten später saßen wir auch schon im Bus und machten uns auf den Weg zum Lookout um den Sonnenaufgang mitzuerleben. Es war sehr romantisch und wirklich wunderschön mitzuerleben.
Nach den Frühstück - Toast mit Honig - fuhren wir eine dreiviertel Stunden zu den Olgas, eine Bergfromation in Kata Tjuta. Dort machten wir uns auf den Weg zu einen 11 km langen Walk auf die Olgas. Ich kann euch sagen, dass sich die Anstrengungen auf jeden Fall gelohnt haben, aber es war mega anstrengend. Der Walk bestand aus keinen festen Untergrund. Immer wieder mussten wir über Felsbrocken klettern oder steile Berge erklimmen. Wir brauchten für den gesamten Walk 3,5 Stunden. Danach gings zurück zum Camp wo wir zu mittag aßen und uns schon mal auf die fünfstündige Fahrt, die uns bevorstand vorbereiteten. Am Abend kochte Scott für uns Känguru - sehr sehr lecker - und wir saßen ums Feuer herum. Es war wirklich schön und wir hatten großen Spaß zusammen.



Am letzten Tag gings dann noch in den Kings Canyon. ATEMBERAUBEND!
Als erstes mussten wir einen sehr steilen Berg erklimmen der sich "Heart Attack Hill" nennt - sehr motivierend. Here it is:


Sieht vielleicht gar nicht so schlimm aus - wars aber!
Als ich dann endlich oben war, war der Ausblick aber wirklich grandios. Man konnte über die gesamte Wüste blicken. Wir kletterten durch den Canyon und machten immer wieder Pausen um die wunderschöne Landschaft zu bewundern und um natürlich Fotos zu schießen. Mitten im Canyon befindet sich der "Garden of Eden". Es ist wie eine kleine Oase mit Palmen, einen kleinen See, Fröschen und Spottölpel. Jeder der "Die Tribute von Panem" gesehen hat, kennt diese Vögel für alle anderen: wenn man eine Melodie pfeift, dann pfeifen diese Vögel es automatisch nach und wiederholen es ein Paar mal. 



Der Rim Walk durch den Canyon dauerte ebenfalls ungefähr 3,5 Stunden und war ca. 6 km lang. Es war wirklich schön. Hier noch ein paar Bilder: 




Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Alice Springs. Sechs Stunden Busfahrt stand uns bevor. Als wir dann abends endlich in Alice ankamen, war ich völlig erledigt. Ich ging duschen - endlich wieder eine warme Dusche - und fiel erschöpft ins Bett.
Den 13. August verbrachte ich entweder im Flieger oder auf irgendwelchen Airports. 
Ich flog von Alice Springs nach Adelaide, hatte dort dann zwei Stunden Aufenthal. Anschließend gings für mich von Adelaide nach Brisbane, wo ich drei Stunden am Airport verbringen musste und zu guter Letzt flog ich von Brisbane nach Cairns. Wo ich dann gestern endlich um 23:00 Uhr abends ankam und hundemünde in mein Hostel schlich. 

Ja und so sitze ich hier. Morgen gehts für mich raus ins Great Barrier Reef zum schnorcheln. Ich freu mich riesig drauf. 

Ich lass wieder von mir hören. 

Küsse an alle
xxoo
Lena





1 Kommentar:

  1. Mensch Lena, erst so kurz weg und schon so viele Eindrücke !! Da wirst Du lange von zehren - das kann Dir niemand mehr nehmen. Geniesse weiter, auch wenn der Weg zum Ziel manchmal bisschen anstrengend ist. Gruß Rita

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