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Mittwoch, 23. September 2015

Brisbane // Byron Bay // Sydney

Hallo liebe Leser, 

in den letzten drei Wochen war ich in Brisbane, Byron Bay und nun bin ich wieder in Sydney angekommen - wo alles begann..

Ich starte mal mit Brisbane. Tja Brisbane ist eine Stadt in Australien mit rund 2 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 1.363 km2 - herzlichen Dank Wikipedia :D.
Nein jetzt mal im Ernst: mich hat Brisbane nicht vom Hocker gehauen. Ich hatte bloß einen Tag um mir die Stadt anzusehen und das reichte auch. Nach einer klassischen Touri-Stadtrundfahrt, bin ich zum shoppen gegangen und hab mir ein paar neue Klamotten gegönnt.




In Brisbane gibts die sogenannte Art Gallery, eine Ausstellung von Kunst der Aboriginals. Ich hab da mal rein geschaut und das Museum hat mir echt gefallen. Man durfte die Bilder sogar fotografieren - glaub ich zumindest :D


Nach zwei Nächten in Brisbane, gings dann relativ früh am nächsten Tag Richtung Byron Bay. Ein kleines verschlafenes Städtchen am pazifischen Ozean. Ich checkte ins Byron Bay Beach Resort ein, ein wirklich schönes Hostel mit direkter Strandlage. Schnell lernte ich neue Leute kennen und so ergab sich, dass mich Collin (ein 60 Jahre alter pensionierter britischer Lehrer) fragte, ob ich mit ihm, Laura und André (ein super süßes Pärchen aus Köln) nach Nimbin fahren möchte. Es müssten nur die Spritkosten geteilt werden und so kam es, dass ich für 5 AUD nicht nur eine private Führung durch das Hinterland von Byron Bay bekam, sondern gleichzeitig ins mega chillige Nimbin gefahren wurde. 
Collin ist vor ungefähr 40 Jahren nach Australien gekommen und hat in einer Schule im Hinterland Byron Bays unterrichtet, somit kannte er alle Hotspots. Zuerst fuhren wir zu den Minyon Falls - ein Lookout, von dem man einen fabelhaften Ausblick über die Küste hatte. 


Außerdem, wie der Name Minyon Falls ja schon sagt, gab es dort einen kleinen Wasserfall und ich habe festgestellt, dass ich Wasserfälle echt toll finde.




Collin´s Auto - es war ziemlich.. abenteuerlich! 
Der nächste Abstecher, war ein Staudamm (ich hab leider den Namen vergessen und mein Freund Google lässt mich auch im Stich). Das schöne an so versteckten Orten ist die Stille. Es war so schön ruhig dort. Keine nervigen Japaner, Chinesen und Koreaner mit ihren noch nervigeren Kameras - die nerven wirklich! 
Der See war übersät mit "Lillies", also Seerosen in allen möglichen Farben - weiß, blau und rosa. Wir waren die einzigen Besucher und es war als gehörte uns dieser Ort. 


Nach einer kleinen Autofahrt erreichten wir dann den Nightcap National Park. Dort mussten wir einen kleinen Walk durch den tropischen Regenwald machen, um zu weitere Wasserfälle zu kommen. Atemberaubend!




Collin, André und Laura 
Anschließend gings weiter ins Kifferdorf Nimbin. Dort erwartete uns eine ca. 500 Meter lange Straße mit links und rechts Shops und Cafes. Eigentlich ganz normal könnte man meinen - tja fast, bloß dass man hier überall LEAGL Gras kaufen kann. Haben wir natürlich nicht gemacht -> brave Menschen. 
Nimbin ist ziemlich abgefahren und definitiv einen Besuch wert. Allein schon die Menschen, die dort leben sind es wert. Nach einen Kaffee machten wir uns wieder zurück nach Byron Bay. 





Die restlichen Tage verbrachte ich am Strand und genoss die Sonne und warmen Temperaturen. Aber Byron Bay hat nicht nur Strand zu bieten, nein. Der berühmte Leuchtturm von Byron macht seinen Namen alle Ehre. Ab Byron City dauert es ungefähr eine Stunde um das "Lighthouse" zu erklimmen. Wir machten uns gegen vier Uhr nachmittags auf den Weg um den Sonnenuntergang von dort aus zu beobachten. Der Ausblick von dort oben ist unbeschreiblich. Wenn man noch ein bisschen weiter geht befindet man sich am östlichsten Punkt Australiens - ziemlich spektakulär.








Nach sechs Tagen Byron Bay stieg ich dann in den Nachtbus in Richtung Sydney. Und eins kann ich euch sagen - ich hasse Nachtbusse. 

Ich bin immer noch in Sydney und werd hier auch erst mal noch für eine Woche bleiben bevors nach Melbourne und den Ende meiner Reise geht. 

In Sydney bin ich ziemlich faul um ehrlich zu sein. Ich gammle am Strand rum, lese Bücher, erstelle Fotobücher, gehe auf Märkte zum Shoppen und genieße es einfach nichts zu tun. 
Ach ja in der Oper war ich auch. Ich hab mir "Carneval of the animals" angeschaut. Eine Mischung aus Akrobatik und Tanz, war wirklich gut. Und wer kann schon behaupten, er war im Sydney Opera House? ICH :D


Mit diesem Bild verabschiede ich mich - ich vermisse euch so :** <3 

xxx
Lena


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